Ausführlichere Informationen zu den jeweiligen Werkstätten gibt es im Flyer Werkstattangebote, den Ihr in Kürze hier herunterladen könnt.

Mit den Werkstätten des Kinderwalds ermöglichen wir Kindern und Jugendlichen einen ausgesprochen vielseitigen Zugang zur Natur und jede Menge praktische Erfahrungen,     jeweils abhängig von Neigungen, Fähigkeiten und verfolgten Lernzielen.

Das Werkstattangebot ist für Kindertagesstätten, Schulen, Horte und sonstige Bildungseinrichtungen konzipiert. Um dem spezifischen Bedarf der Kinder und Jugendlichen gerecht zu werden, wird jedes Angebot hinsichtlich Ausrichtung und Dauer individuell abgestimmt und an den Lehrplan sowie an das Alter der TeilnehmerInnen angepasst.

Nach Buchung einer Werkstatt und Anmeldung per Anmeldebogen sind die Kosten bis spätestens 7 Tage vor Beginn der entsprechenden Werkstatt zu entrichten.

Kontakt

Landeshauptstadt Hannover
Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro
Koordinationsstelle Kinderwald

Naturwerkstätten

Die Naturwerkstätten sprechen alle Sinne an und lassen viel Raum für eigene Entdeckungen, Kreativität und Freude am Experimentieren.

Jede Naturwerkstatt dauert 3 Stunden und kostet 75 Euro.

Als Waldforscher unterwegs

Wir forschen mit Becherlupen und Insektenstaubsaugern nach Bodenlebewesen oder bestimmen Sträucher und Bäume anhand ihrer Blätter, Früchte und Rinden. Dabei erfahren die Kinder spielerisch, wie wichtig Kleinstlebewesen und Bäume sind.

Experimentieren am Wasser
Wir entdecken das Leben im Wasser, bestimmen Wasserskorpione, Rückenschwimmer und Posthornschnecken, oder bauen kleine Kläranlagen und Wasserräder.
Kreativ mit Naturmaterialien

Wir sammeln Zweige, Baumrinden und Blätter und basteln Bilderrahmen, Mobiles, Spinnweben, Traumfänger und vieles mehr.

Der Wald macht Musik
Wir experimentieren mit unserer Stimme und verschiedenen Rhythmusinstrumenten.
Bühne frei

Wir werden zu Zauberwesen, gestalten den Wald als Bühnenbild und sind selbst die HauptdarstellerInnen.

Naturforscherwerkstätten

In den Naturforscherwerkstätten sollen neben dem Natur erleben die Aspekte Natur verstehen und Natur schützen stärker betont werden. Ziel ist es, neugierig auf die Umwelt zu machen, zum Forschen anzuregen, kognitive und motorische Fähigkeiten zu stärken und Erkenntnisse und Wissen über Naturphänomene zu vermitteln. Außerdem sollen Sozial- und Teamkompetenzen verbessert und die Naturidentität gefördert werden.

Aufgrund seiner großen Beliebtheit wird das Werkstattangebot rund um die vier Elemente auch in diesem Jahr fortgesetzt. In diesen thematisch orientierten Werkstätten widmen wir uns mit vielen abwechslungsreichen Experimenten und Übungen Feuer, Wasser, Erde und Luft. Abgerundet werden die verschiedenen Aktionen mit kreativen Angeboten, wie zum Beispiel dem Bau von Wasserrädern, Fallschirmen und vielem mehr.

Jede Naturforscherwerkstatt dauert 4 Stunden und kostet 85 Euro.

Naturforscherwerkstätten lassen sgrundsätzlich in vier Phasen einteilen:

1. Ankommen in der Natur

2. Suchen und entdecken

3. Experimentieren, basteln, kreativ sein

4. zusammenfassen, reflektieren, verabschieden

Mit Stereolupen, Wasserexperimentiersets, Kleinkläranlagen, Keschern oder Insektenstaubsaugern gehen wir auf Forscherreise und nutzen dabei Bach, Wald, Brachfläche, Grünes Klassenzimmer und Forscherlabor gleichermaßen. Durch Ausprobieren und Experimentieren kommen wir Zusammenhängen auf die Spur und gewinnen neue Erkenntnisse.
Dabei werden nicht nur Naturaspekte wie Boden, Wasser, Pflanzen oder Tiere betrachtet, sondern auch ökologische Zusammenhänge erlebt und begreifbar gemacht. Das regt alternativ zum schulischen Sachunterricht dazu an, genau zu beobachten und Ideen zu möglichen Abläufen zu ersinnen. Die Überprüfung dieser Ideen unter Berücksichtigung bereits gemachter Erfahrungen versetzt die TeilnehmerInnen in die Lage, weitergehende Schlüsse zu ziehen. Darüber hinaus sollen Spiele, Übungen, Aufgaben und Herausforderungen den Teamgeist fördern.
Die Themen der jeweiligen Werkstätten werden in Absprache mit den Schul- und Kindergruppen sowie den ErzieherInnen und LehrerInnen festgelegt, um die Lerninhalte dem Wissensstand der Kinder in Ergänzung zum Unterricht anzupassen.

Die Themen der jeweiligen Werkstätten werden in Absprache mit den Schul- und Kindergruppen sowie den ErzieherInnen und LehrerInnen festgelegt, um die Lerninhalte dem Wissensstand der Kinder in Ergänzung zum Unterricht anzupassen.

Geländewerkstätten

In den Geländewerkstätten trainieren die TeilnehmerInnen Teamarbeit und Verantwortungsbewusstsein.                                           Die unterschiedlichen Aktivitäten bieten Raum zur Entwicklung motorischer Geschicklichkeit: Wir arbeiten mit Sägen, Spaten, Grabeforken, Astscheren und je nach Alter und Baustelle auch mit Spitzhacken, Äxten und Schnitzwerkzeugen. Dabei lernen wir auch etwas über das Leben von Pflanzen und Tieren im Jahresverlauf.

Jede Geländewerkstatt dauert 4 Stunden und kostet 50 Euro.

Die thematischen Schwerpunkte orientieren sich an der jeweiligen Jahreszeit. Entsprechend variieren die Inhalte:

Im Frühjahr entwickeln wir neue Weidenbauten und pflegen die bereits vorhandenen – wir pflanzen die Weiden, wässern, flechten und schneiden sie. Außerdem bauen beziehungsweise erneuern wir Tipis und Tunnel ebenso wie Lebend- und Totholzzäune.
In den Sommermonaten erneuern wir Trockenmauern und Eidechsenhügel, pflegen die Nistmöglichkeiten für Insekten, kümmern uns um den Kräuterbestand am Amphitheater und führen Landgewinnungsmaßnahmen an der TakaTuka-Insel durch, indem wir Staudämme bauen und die Ufer mit Hangbebauungen vor Erosionen schützen.

In den kälteren Monaten wird der Kinderwald winterfest gemacht: Wir schneiden Lavendel, Salbei und Gehölze zurück und bauen aus Ästen und Zweigen Winterquartiere für Igel, Mäuse, Käfer & Co. Außerdem kümmern wir uns je nach Witterung um den Weidenschnitt und die Gewinnung von weiteren Baumaterialien.

Haftung

Der Kinderwald geht davon aus, dass die Teilnehmer*innen eines Angebotes eine eigene private Unfallversicherung abgeschlossen haben und durch die sie anmeldende Institution versichert sind.

Die Teilnehmer*innen sind von den betreuenden Begleitpersonen der Institution über die üblichen Risiken im Wald und bei Aufenthalt in der Natur aufzuklären. Verletzungen durch bewegen in unebenem Gelände, oder durch herabfallend Äste, Schädigungen an der Kleidung durch dorniges Gebüsch sind mit einem Aufenthalt in Wald verbunden und werden als normales Risiko bezeichnet.

Der Kinderwald übernimmt keine Haftung für Sach- und Personenschäden bzw. Diebstahl.